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Ein Bemessungsobjekt hat die Geometrie einer Linie oder einer NURBS-Kurve. Die Kurve zwischen Anfangs- und Endpunkt bildet die Objekt­achse und gleich­zeitig die lokale x‑Achse. Die lokale z‑Achse stimmt normaler­weise mit der globalen z‑Achse überein, kann aber auch mit einem Dreh­winkel anderweitig festgelegt werden. Längs der Objektachse können an beliebiger Stelle Querschnitte definiert werden. Die Quer­schnitte stehen senkrecht zur Achse. Am Ort eines jeden Quer­schnittes werden vom FE‑Programm die Spannungen und Schnitt­größen der Elemente integriert, die in dem um­schlie­ßen­den Rechteck des Quer­schnitts liegen. Die Schnittgrößen können auf die Achse des Bemessungs­objektes oder die Quer­schnitts­schwer­punkte bezogen werden. Werden die Schnittgrößen auf die Achse des Bemessungs­objektes bezogen ist, insbesondere für eine Torsionsbemessung, eine sinnvolle Lage der Bezugsachse des Bemessungsobjektes wichtig. Für die Orientierung der Schnitt­größen ist das Koordinaten­system des Bemessungs­objektes maßgebend.

BemessungsobjektUmschließendes Rechteck des Bemessungsobjektes
BemessungsobjektUmschließendes Rechteck