Bei der Integration der Schnittgrößen bzw. Spannungen am Ort eines Querschnitts werden folgende Elemente berücksichtigt:
| a) | Stäbe, deren Achsen das umschließende Rechteck durchstoßen. |
| b) | Flächenelemente, deren Schnittlinien mit der Querschnittsebene innerhalb des umschließenden Rechtecks liegen. Auch die Teilstücke angeschnittener Elemente werden hierbei berücksichtigt. |
| c) | Volumenelemente, deren Schnittflächen mit der Querschnittsebene innerhalb des umschließenden Rechtecks liegen. Auch Teilflächen werden hierbei berücksichtigt. |
Behandlung der Flächen- und Volumenelemente bei der Integration.
Im Standardfall beziehen sich die integrierten Schnittgrößen auf das Koordinatensystem des Bemessungsobjektes. Optional können die Schnittgrößen auf die Querschnittsschwerpunkte bezogen werden. Bei der Berechnung des statisch bestimmten und unbestimmten Anteils der Vorspannung werden die Spannstränge berücksichtigt, die am Schnittpunkt mit dem umschließenden Rechteck einen Winkel kleiner als 45° zur Achse des Bemessungsobjektes aufweisen.