Unterzüge können durch unterschiedliche Modelle nachgebildet werden. Um deren Auswirkungen auf eine Plattenberechnung zu verdeutlichen, werden nachfolgend einige dieser Modelle vorgestellt.
| 1. | Modellierung des Unterzuges durch dickere Plattenelemente: |

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Vorteile
Nachteile
| • | Exzentrizität wird nicht berücksichtigt |
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| 2. | Modellierung des Unterzuges durch einen Stabzug mit Plattenbalkenquerschnitt: |

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Vorteile
Nachteile
| • | Steifigkeit der Platte im Bereich der mitwirkenden Breite doppelt |
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Die resultierenden Schnittgrößen verteilen sich entsprechend dem Verhältnis der Steifigkeiten in Platte und Unterzug. Demzufolge wird bei der automatischen Bemessung Bewehrung sowohl für den Unterzug als auch für die Platte ermittelt. Bei großen Steifigkeitsunterschieden zwischen Plattenbalken und Platte ist der Fehler unbedeutend.
| 3. | Modellierung des Unterzuges durch einen Stabzug mit Plattenbalkenquerschnitt und orthotropen Plattenelementen im Bereich der mitwirkenden Breite: |

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Vorteile
| • | exakte Verteilung der Steifigkeiten und resultierenden Schnittgrößen |
Nachteile
| • | aufwendigere Modellierung |
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Durch Reduzierung der Plattensteifigkeit in Unterzugrichtung (Orthotropie) lagern sich die Schnittgrößen und damit die Bewehrung entsprechend um. Das Tragverhalten der Platte in Querrichtung bleibt unberührt.
| 4. | Modellierung des Unterzuges mit Schalenelementen und gekoppelten Stäben: |

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Vorteile
| • | mitwirkende Breite ergibt sich automatisch |
| • | korrektes statisches Modell im Rahmen der FEM‑Analyse |
Nachteile
| • | Bemessung des Plattenbalkenquerschnitts ist nur mit Hilfe eines Bemessungsobjekts möglich |
| • | Schalen- und Koppelelemente bzw. Exzentrizitäten erforderlich |
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| 5. | Modellierung des Unterzuges mit Schalenelementen: |

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Vorteile
| • | mitwirkende Breite ergibt sich automatisch |
| • | korrektes statisches Modell im Rahmen der FEM‑Analyse |
Nachteile
| • | Bemessung des Plattenbalkenquerschnitts ist nur mit Hilfe eines Bemessungsobjekts möglich |
| • | Schalenelemente erforderlich |
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