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Das Lastmodell 1 nach DIN Fachbericht 101 (LM1) bzw. das modifizierte Lastmodell 1 nach DIN EN 1991‑2/NA (LMM) besteht aus zwei Teilen:
| a) | Doppelachse (Tandemsystem TS) |
| b) | Gleichmäßig verteilte Flächenlast UDL |

Verkehrslastmodell LM1 nach DIN Fachbericht 101, Abb. 4.2

Modifiziertes Verkehrslastmodell 1 (LMM) nach DIN EN 1991‑2/NA, Bild 4.2a
Diese Lasten sollen sowohl in Brückenlängs- wie in Querrichtung in ungünstigster Stellung aufgebracht werden. In Querrichtung werden die Laststellungen durch die Einteilung der Fahrbahn in rechnerische Fahrstreifen bestimmt. Da nicht in allen Fällen von vornherein die maßgebende Fahrstreifeneinteilung bekannt ist, können unterschiedliche Varianten von Laststellungen definiert werden.
Die Bearbeitung des Lastmodells 1 erfolgt über den Ordner Nachrechnungsrichtlinie Brückennachweise der Datenbasis. Mit der Option Neu des Kontextmenüs des Lastmodells 1 wird eine neue Variante von Laststellungen angelegt und der Eingabedialog gestartet.
Die angepassten Grundwerte des Tandemsystems (αQi·Qik) und die Lastordinaten der UDL‑Lasten (αqi·qik) werden mit dem Kontextmenüpunkt Eigenschaften des Lastmodells 1 eingestellt.
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Lastmodell LM1 nach DIN FB 101 |
Lastmodell LMM nach DIN EN 1991‑2/NA |
Bei der FEM‑Berechnung werden die Lastanteile TS und UDL des Lastmodells 1 als Flächenlasten auf Flächen- oder Volumenelemente aufgebracht und wirken dabei in globaler z‑Richtung. Sie werden in getrennten Lastfällen berechnet, um später die extremalen Reaktionen ermitteln zu können. Mit der Option Projizierte Lasten anwenden werden die Lasten senkrecht zu ihren Flächen in lokaler t‑Richtung projiziert (siehe Freie Flächenlast n‑Eck). Bei projizierten Lasten ist es meist sinnvoll die Last über den Elementen anzuordnen und ihre lokale t‑Richtung entsprechend der globalen z‑Richtung zu orientieren. Es werden nur Elemente belastet, die nicht durch andere Elemente verdeckt werden. Dies gilt auch für eine teilweise Überdeckung.
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Das Video "https://download.infograph.de/video_de/LM 1 eingeben.mp4" zeigt die Eingabe des Lastmodells 1.
Aus
Beendet die Darstellung des Lastmodells 1.
TS Neu
Eingabe einer neuen Stellung des Tandemsystems (siehe auch Tandemsystem). Die Stellungen des Tandemsystems schließen sich gegenseitig aus.
Fortlaufende Eingabe von vier- oder dreieckigen Lastflächen der UDL‑Last. Die Teilflächen der UDL‑Last können gleichzeitig wirken. Die Eingabe ist für UDL2 (Fahrstreifen 2) voreingestellt. Über das Kontextmenü der Lastfläche können andere Fahrstreifen oder eine Restfläche gewählt werden.

UDL Gen
Generieren neuer Lastflächen der UDL‑Last. Das viereckige Generierungsgebiet wird mit identischer Anzahl von Lastflächen auf den gegenüberliegenden Rändern eingeteilt.