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Das Modellobjekt Volumen beschreibt einen Volumenkörper für die spätere Vernetzung mit Tetraederelementen VT10. Dem Volumen können Eigenschaften für das FE‑Netz zugeordnet werden. Der Körper kann auf folgende Arten erzeugt werden:

•Extrusion
•Eingabe eines Quaders über 8 diskrete Punkte

Die Handhabung wird auch in dem Video "https://download.infograph.de/video_de/Volumenmodell eingeben.mp4" gezeigt.

 

Extrusion

Bei einer Extrusion wird das Volumen durch den Querschnittsverlauf entlang einer Achse beschrieben. Der Quer­schnitts­ver­lauf kann dabei konstant ober auch linear veränderlich sein. Der linear veränderliche Quer­schnitts­ver­lauf wird über einen Anfangs- und Endquerschnitt definiert. Dabei müssen die beiden Querschnittspolygone die gleiche Anzahl an Polygonpunkten aufweisen. Ist kein Endquerschnitt definiert ist der Querschnittsverlauf konstant. Die Extrusionsachse verläuft zwischen den Nullpunkten der Polygone. Die Quer­schnitte stehen senkrecht zur Achse.

Die für die Extrusion benötigte Achse kann über folgende Arten definiert werden:

•Eingabe des Start‑, End- und beliebig viele Zwischenpunkte der Extrusionsachse sowie dem Grad des Kurvenverlaufs (siehe NURBS)
•Auswahl eines zuvor gezeichneten Kreisbogens
•Auswahl einer zuvor gezeichneten NURBS‑Kurve
•Auswahl eines Bemessungsobjektes

Volumen mit Extrusionsachse

Querschnitte am Anfang und Ende des Volumens

Tetraederelemente im Volumen

Volumen mit Extrusionsachse

Querschnitte am Anfang und Ende

Tetraederelemente

 

Ein gekrümmter Verlauf der Extrusionsachse wird durch eine gewählte Anzahl Segmente angenähert. Innerhalb eines Segmentes wird ein linearer Verlauf der Achse angenommen. Unter Umständen wird zur Definition der Quer­schnitts­ver­dre­hung während der Eingabe des Achse noch ein Punkt in lokaler xz‑Ebene abgefragt (nur in 3D). Bei der Erzeugung eines Volumens mit Hilfe eines Bemessungsobjektes ist der Querschnittsverlauf sowie die Segmentanzahl durch das Be­mes­sungs­ob­jekt definiert.

 

Eigenschaften des Volumens

Der Dialog umfasst folgende Eigenschaften:

•Querschnitt der Elemente
•Layer der Elemente
•Farbe der Elemente
•Teilsicht der Elemente
•Bezeichnung
•Kriterien zur Steuerung der Elementqualität bei der Netzgenerierung 
-Gesamtvolumen / Elementvolumen: Dieses Verhältnis begrenzt die Größe der Elemente.
-Umkugelradius / min. Kantenlänge: Dieses Verhältnis beschreibt die Qualität der Elementformen.
Mit kleineren Werten wird die Qualität der Elemente verbessert, ihre Anzahl allerdings erhöht.
•Koordinatensystem der Spannungen. Dieses kann auch mit der Funktion Elementsystem geändert werden.

 

Eigenschaften der Oberflächen

Jeder Oberfläche eines Volumenkörpers können über das Kontextmenü folgende Eigenschaften zugeordnet werden:

•Farbe
•Bezeichnung
•Bettung mit den im Querschnitt definierten Bettungsmoduln
•Beschreibung von Kontaktproblemen (siehe Kontakt)

Um Oberflächen markieren zu können, muss im 3D‑Modus die Verdeckt- oder Querschnittsdarstellung eingeschaltet werden. Die Oberflächeneigenschaften werden nummeriert.

 

Ändern, teilen und Endpunkt ändern

Über die Kontextfunktionen Ändern, Teilen und Endpunkt ändern kann der Volumenkörper bearbeitet werden.