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<< Hier Klicken, um das Inhaltsverzeichnis anzuzeigen >> Bauzustand |
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Die Funktion Bauzustand unterstützt die Berechnung von Tragwerken, bei denen verschiedene Bauabschnitte untersucht werden sollen. Sie hat folgende Grundlagen:
| 1. | Das Berechnungsmodell jedes Bauzustandes wird in einer eigenen Projektdatei gespeichert. |
| 2. | Die Namen der zusammengehörenden Projektdateien sind bis auf eine laufende Nummer identisch. Die Datei des ersten Bauzustands ist mit der Nummer (1) zu benennen (z.B.: „System(1).fem“). Erst dann ist die Funktion aktiv. Lücken in der Nummerierung sind nicht zulässig. |
| 3. | Die Erzeugung eines neuen Bauzustandes |
| 4. | Im neuen Bauzustand können Tragwerksteile beliebig abgebaut oder hinzugefügt werden. Die aus den vorhergehenden Zuständen vermerkten Objektnummern sind dabei geschützt. |
| 5. | Die Querschnitts- und Materialeigenschaften übernommener Elemente dürfen geändert werden. |
| 6. | Es können beliebig viele neue Lastfälle definiert werden (vermerkte Lastfallnummern sind geschützt). |
| 7. | Die Einstellungen bezüglich der Anzahl der Berechnungsorte in den Stäben, der Berechnungsorte in den Flächenelementen und der Bezugsachse der Schnittgrößen in den Bemessungsobjekten müssen in allen Bauzuständen identisch sein. |
| 8. | Vor jedem Berechnungslauf (Statik) werden die Ergebnisse aus den Lastfällen des Vorgängersystems, für die die Voraussetzungen nach Ziffer 7 erfüllt sind, in das aktuelle System übernommen. Hierbei werden nur die vermerkten Objekte berücksichtigt (siehe Ziffer 3). Im Einzelnen betrifft dies: |
•Knotendeformationen (DEFORM.*)
•Stabdeformationen (ELDEF.*)
•Auflagerreaktionen (AUFLR.*)
•Deformationen im Auflagersystem (AUFLDEF.*)
•Schnittgrößen der Stäbe (SREAK.* bzw. LERG.*)
•Schnittgrößen der Flächen- und Spannungen der Volumenelemente (REAK.*)
•Schnittgrößen der Bemessungsobjekte (DREAK.*)
•Federreaktionen (CREAK.*)
•Kräfte der Liniengelenke (LGFEDERREAK.*)
•Bodenpressungen (SIGB.*)
•Resultierende Bodenpressungen (SIGRB.*)
•Spannstrangkräfte aus Kriechen und Schwinden (VSPZV.*)
| 9. | Die übernommenen Ergebnisse stehen in gewohnter Form zur Weiterverarbeitung bereit. Dies wären z.B. die Superposition oder die Kombination mit anderen Lastfällen. |
In dem Bauzustandsbereich sind die vorhandenen Bauzustände aufgeführt. Der aktuelle Bauzustand ist mit ">" gekennzeichnet. Geänderte Bauzustände weisen einen Stern (*) auf.
Neu
Hinter dem offenen Bauzustand einen neuen einfügen.
Löschen
Die markierten Bauzustände, welche dem offenen folgen, löschen. Die Löschungen sind endgültig. Es erfolgt eine Sicherheitsabfrage.
Objekteigenschaften kopieren
Objekteigenschaften markierter Objekte in ausgewählte Bauzustände kopieren. Die kopierten Eigenschaften gelten auch für alle anderen Objekte mit entsprechender Nummer (Querschnitt, Spannverfahren usw.).
Objekte kopieren
Markierte Objekte in ausgewählte Bauzustände kopieren.
Objekte löschen
Markierte Objekte in ausgewählten Bauzuständen löschen.
Objekte löschen und kopieren
Markierte Objekte in ausgewählten Bauzuständen löschen und anschließend kopieren.
Bearbeiten
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Den aktuellen Bauzustand bearbeiten. Der linke Dialog zeigt die Lastfälle und Tragwerksobjekte, für die bei jedem Berechnungslauf (Statik) die Ergebnisse aus dem vorhergehenden Bauzustand übernommen werden. Bei Erzeugung eines neuen Bauzustandes mit der Funktion Neu |