DatenbasisbereichEinwirkungen und Einwirkungskombinationen

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DatenbasisbereichEinwirkungen und Einwirkungskombinationen

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Die Bemessungswerte der Beanspruchungen werden aus den Schnittgrößen von Einzel­last­fäl­len und Lastfall­kombinationen berechnet. Dazu müssen die vorhandenen Lastfälle und Last­fall­kombinationen Einwirkungen zugeordnet werden. Diese bilden dann die maßgeblichen Ein­wir­kungs­kombinationen.

Der nachfolgende Dialog wird aus der Datenbasis oder den Einstellungen im Be­rech­nungs­menü gestartet.

Dialog DIN Fachbericht 101 Einwirkungen

 

Einwirkungen

Liste der definierten Einwirkungen. Folgende Einwirkungen können definiert werden:

•G1 bis G29: Ständige Einwirkungen
•P: Vorspannung
•QTS,UDL: Verkehr, Lastmodell 1 TS und UDL
•Ql: Verkehr, Bremsen und Anfahren
•Qt: Verkehr, Zentrifugallast
•T: Temperatur
•W: Wind
•DS1: Mögliche Stützensenkung
•DS2: Wahrscheinliche Stützensenkung
•CSR1, CSR2: Kriechen, Schwinden und Relaxation zu verschiedenen Zeitpunkten
•A: Außergewöhnliche Einwirkung
•E: Erdbeben
•Q1 bis Q59: Andere veränderliche Einwirkung
•Qfat: Zyklische Ermüdungseinwirkung

 

Die Einwirkungen DS1 und DS2 ebenso wie die Einwirkungen Q, T und W werden in den Bemessungs­situationen nur berücksichtigt, wenn sie ungünstig wirken.

 

Die Einwirkungen QTS, QUDL, Ql und Qt stehen bei Wahl des Verkehrswegs Eisenbahn nicht zur Ver­fü­gung.

 

 

Einwirkungskombinationen

Liste der definierten Einwirkungskombinationen.

 

Schaltfläche um eine neue Einwirkung bzw. Einwirkungskombinationen einzufügen

Fügt eine neue Einwirkung bzw. Einwirkungskombination hinzu.

 

Schaltfläche um die aktuelle Einwirkung bzw. Einwirkungskombinationen zu löschen

Entfernt die markierte Einwirkung bzw. Einwirkungskombination.

 

Berechnen

Berechnet die definierten Einwirkungskombinationen. Die extremalen Ergebnisse (Schnitt­größen, Auflager­reaktionen) sind anschließend für alle Kombinationen in der Daten­basis abrufbar. Dies ermöglicht eine Beurteilung ohne Aufruf des Nachweismoduls.

 

Alle Ergebnisse werden bei jedem Start des Nachweismoduls mit den dann gültigen Ein­wir­kun­gen automatisch neuberechnet und für die nach­zu­weisenden Elemente in der Daten­basis gespeichert.

 

In der nachfolgenden Tabelle ist die Verwendung der Kombinationen in den ver­schie­de­nen Nachweisen des Fachberichts 102 dargestellt.

Kombination

Tragfähigkeit

FB 102

Gebrauchstauglichkeit

FB 102

Ständig & vorüb.

Außergewöhnlich

Erdbeben

Längsbewehr.

Querbewehr.

Torsionsbewehr.

4.3.1

4.3.2

4.3.3

 

 

Charakteristisch

 

 

Rissbewehrung

Rissbreite Klasse A

Betondruckspannungen

Betonzugspannungen

4.4.2.2

4.4.2.4

4.4.1.1

4.4.0.3

Nicht häufig

Robustheitsbew.

4.3.1.3

Betondruckspannungen

Betonstahlspannungen

Dekompression Klasse A

Rissbreite Klasse B

4.4.1.2

4.4.1.3

4.4.2.1

4.4.2.4

Häufig

Ermüdung,

vereinfacht

4.3.7.4

4.3.7.5(101)

Hauptzugspannungen

Dekompression Klasse B

Rissbreite Klasse C, D

4.4.0.3

4.4.2.1

4.4.2.4

Quasi-ständig

 

 

Betondruckspannungen

Spannstahlspannungen

Dekompression Kl. C

Dekompression Kl. D

Rissbreite Klasse E

Verformungen

4.4.1.2

4.4.1.4

4.4.2.1

ARS 6/09

4.4.2.4

4.4.3

Ermüdung

Beton

Betonstahl

Spannstahl

A.106.3.2

4.3.7.5

4.3.7.5