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Betonstütze

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Betonstütze
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Für das Nachweisverfahren mit Nennkrümmung nach EN 1992‑1‑1, Kapitel 5.8.8 kann für aneinanderhängende Stäbe mit rechteck- oder kreisförmigen Polygonquerschnitt aus entsprechendem Material eine Stabgruppe (Betonstütze) mit zugehörigen Knicklängen, zur Ermittlung der Nennmomente, definiert werden.

Für Betonstützen kann auch eine Biegebemessung im Brandfall nach dem vereinfachten Rechenverfahren gemäß EN 1992‑1‑2, Kapitel 4.2 durchgeführt werden. Dabei wird die im Anhang B.2 beschriebene Zonenmethode verwendet.

Dialog Elementeigenschaften - Betonstütze

 

Neu

Markierte Stäbe werden, wenn alle Voraussetzungen (siehe Abschnitt Betonstütze - Nachweisverfahren mit Nennkrümmung) erfüllt sind, zu einer oder mehreren Stützen zusammengeführt.

 

Entfernen

Markierte Stäbe werden aus den entsprechenden Stützen entfernt. Werden alle Stäbe einer Stütze entfernt, wird die Stütze selber gelöscht.

 

Nr. ändern

Stützen, in denen die markierten Stäbe enthalten sind, werden umnummeriert. Bei mehreren betroffenen Stützen gilt die eingegebene Nummer für die erste Stütze und alle weiteren Stützen werden in aufsteigender Reihenfolge mit noch freien Nummern belegt.

 

Nummer

Die Nummer der Stütze. Diese wird bei Neueingabe mit nächster freier Nummer vorgeschlagen, kann aber vom Benutzer frei gewählt werden, sofern noch nicht vergeben. Über die Auswahl einer bestehenden Stützennummer können markierte Stäbe dieser zugeordnet werden, wenn alle Voraussetzungen (siehe Abschnitt Betonstütze - Nach­weis­ver­fah­ren mit Nenn­krüm­mung) erfüllt sind.

 

Bezeichnung

Bezeichnung der Stütze.

 

Stützenlänge

Summe der Länge aller markierten Stäbe bei Neudefinition bzw. die tatsächliche Stützenlänge der zum markierten Stab zugehörigen vorhandenen Stütze.

 

Anzahl Stäbe

Anzahl aller markierten Stäbe bei Neudefinition bzw. die tatsächliche Anzahl Stäbe in der zum markierten Stab zugehörigen vorhandenen Stütze.

 

Knicklänge um die y‑Achse

Auswahlfeld Knicklängen

-Kein Knicken: Um die entsprechende Achse werden keine Zusatzmomente ermittelt. Wenn für beide Richtungen eingestellt, wird diese Stütze bei der Bemessung ignoriert und es erfolgt eine normale Biegebemessung mit dem eingestelltem Bemessungsmodus.
-Benutzer: Die Knicklänge ist vom Benutzer einzugeben.
-Knicklänge nach Bild 5.7: Die Knicklänge ergibt sich nach einem der Fälle in EN 1992‑1‑1, Bild 5.7.
Der Faktor bezieht sich auf die tatsächliche Stützenlänge.

 

Äquivalentes Moment nach Gl. (5.32) verwenden

Bei der Bemessung werden die zum untersuchten Schnittkraftsatz zugehörigen Stützenendmomente ermittelt und daraus das äquivalente Moment nach Gleichung (5.32) berechnet. Da dies nur bei Stützen ohne Querbelastung erlaubt ist, wird im Nachweis geprüft, ob der Momentenverlauf in der Stütze linear ist. Wenn dieses Moment verwendet wurde, wird dies im Protokoll entsprechend markiert.

 

Grenzschlankheit mit Vereinfachung für Faktoren A, B, C nach Gl. (5.13N)

In Gleichung (5.13N) können die Faktoren A, B und C anstelle einer exakten Berechnung optional mit Standardwerten belegt werden. Dies ermöglicht die Vergleichbarkeit mit Handrechnungen oder mit Ergebnissen anderer Programme, die grundsätzlich diese Standardwerte verwenden.

 

Brandnachweis

Aktiviert die Biegebemessung für brandbeanspruchte Querschnitte mit der Zonenmethode (Anhang B.2).

 

Branddauer

Dauer der Brandeinwirkung in Minuten.

 

Brandbeanspruchung

Auswahl der brandbeanspruchten Querschnittsseiten bei Rechteckstützen. Kreisstützen gelten immer als allseitig beflammt.

 

Hinweis: Die Dialogeingaben werden tabellarisch unter Datenbasis > Strukturbeschreibung > Betonstützen ausgegeben.