DatenbasisbereichDefinition einer Einwirkung

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DatenbasisbereichDefinition einer Einwirkung

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Die Zuordnung der Lastfälle zu den Einwirkungen geschieht nach Auswahl oder Neueingabe einer Einwirkung. Dabei stehen je nach Art der Einwirkung unterschiedliche Dialoge zur Ver­fü­gung, von denen nachfolgend ein Beispiel dargestellt ist. Die möglichen Dialogoptionen werden an­schließend erläutert.

Dialog zur Definition einer Einwirkung nach EN 1992‑2

 

Lastfälle

Lastfälle bzw. Lastfallkombinationen markieren, um sie der aktuellen Einwirkung hin­zu­zu­fügen.

 

Mehrfachauswahl

Lastfälle und Kombinationen können den Einwirkungen mehrfach hinzugefügt werden.

 

Bezeichnung

Frei wählbare Bezeichnung für die Einwirkung.

 

Exklusive Varianten

Eine exklusive Variante besteht aus inklusiven und exklusiven Anteilen. Die Varianten schließen sich gegen­seitig aus. Mit den Schalt­flächen Schaltfläche um eine neue Einwirkungsvariante einzufügen bzw. Schaltfläche um die aktuelle Einwirkungsvariante zu löschen können Ein­wirkungs­varianten hin­zu­ge­fügt bzw. gelöscht werden.

 

Inklusive Lastfälle

Gewählte Lastfälle und Kombinationen, die gleichzeitig wirken können.

 

Exklusive Lastfälle

Gewählte Lastfälle und Kombinationen, die sich gegenseitig ausschließen.

 

Bewegliche Lasten benutzen

Die Einwirkungen des Lastmodells 1 können entweder mit Hilfe von beweglichen Lasten oder normalen Lastfällen erfasst werden. Die beweglichen Lasten werden über einen eigenen Dia­log beschrieben (siehe Lastmodell 1). Bei der Verwendung von normalen Lastfällen wird ver­ein­fachend angenommen, dass die vertikalen (QTS) und ho­ri­zon­ta­len (Qt) Einwirkungen des Tan­dem­systems unabhängig wirken. Werden die einzelnen Fahrzeuge eines Tan­dem­systems in unterschiedlichen normalen Lastfällen beschrieben, sind sie dem entsprechenden Fahrstreifen (Spur) zuzuordnen. In der Kombination wird auf jedem Fahrstreifen maximal einer seiner Lastfälle berücksichtigt. Folglich setzt sich das Tandemsystem aus maximal drei gleichzeitig wirkenden Lastfällen zusammen.

 

Spannkraftverlust aus Relaxation des Spannstahls

Der Spannkraftverlust wird als konstante prozentuale Minderung der Vorspannung de­fi­niert.

 

CS als konstante Minderung der Vorspannung

Alternativ zur Definition von CS‑Lastfällen kann der Einfluss des Kriechens und Schwindens durch eine konstante prozentuale Minderung der Vorspannung be­rück­sich­tigt werden.

 

Interne Vorspannung

Gewählte Lastfälle, welche die interne Vorspannung beschreiben. Die Reaktionen der einzelnen Lastfälle werden addiert.

 

Externe Vorspannung

Gewählte Lastfälle, welche die externe Vorspannung beschreiben. Die Reaktionen der ein­zel­nen Lastfälle werden addiert.