DatenbasisbereichEinwirkungen und Einwirkungskombinationen

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DatenbasisbereichEinwirkungen und Einwirkungskombinationen

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Die Bemessungswerte der Beanspruchungen werden aus den Schnittgrößen von Einzel­last­fäl­len und Lastfall­kombinationen berechnet. Dazu müssen die vorhandenen Lastfälle und Last­fall­kombinationen Einwirkungen zugeordnet werden. Diese bilden dann die maßgeblichen Ein­wir­kungs­kombinationen.

Der nachfolgende Dialog wird aus der Datenbasis oder den Einstellungen im Be­rech­nungs­menü gestartet.

Dialog EN 1992‑2 Einwirkungen

 

Einwirkungen

Liste der definierten Einwirkungen. Folgende Einwirkungen können definiert werden:

•G1 bis G29: Ständige Einwirkungen
•P: Vorspannung
•QTS,QUDL: Verkehr, Lastmodell 1 TS und UDL
•Ql: Verkehr, Bremsen und Anfahren
•Qt: Verkehr, Zentrifugallast
•T: Temperatur
•W: Wind
•DS1: Mögliche Stützensenkung
•DS2: Wahrscheinliche Stützensenkung
•CSR1, CSR2: Kriechen, Schwinden und Relaxation zu verschiedenen Zeitpunkten
•A: Außergewöhnliche Einwirkung
•E: Erdbeben
•Q1 bis Q59: Andere veränderliche Einwirkung
•Qfat: Zyklische Ermüdungseinwirkung

 

Gemäß EN 1990/A1, Tabelle A.2.4(B), Anmerkung 2, werden die Einwirkungen DS1 und DS2 ebenso wie die Einwirkungen Q, T und W in den Bemessungs­situationen nur berücksichtigt, wenn sie ungünstig wirken.

DIN EN 1992‑2, DIN EN 1993‑2:

Die Einwirkungen QTS, QUDL, Ql und Qt stehen bei Wahl des Verkehrswegs Eisenbahn nicht zur Verfügung.

 

Einwirkungskombinationen

Liste der definierten Einwirkungskombinationen. Neben denen für die Nachweise erforderlichen Kombinationen können auch Allgemeine Kombinationen mit anderen Beiwerten z.B. für Lagerkräfte definiert werden, welche in keinen Nachweisen Verwendung finden.

 

Schaltfläche Neue

Fügt eine neue Einwirkung bzw. Einwirkungskombination hinzu.

 

Schaltfläche Löschen

Entfernt die markierte Einwirkung bzw. Einwirkungskombination.

 

Berechnen

Berechnet die definierten Einwirkungskombinationen. Die extremalen Ergebnisse (Schnitt­größen, Auflagerreaktionen) sind anschließend für alle Kombinationen in der Daten­basis abrufbar. Dies ermöglicht eine Beurteilung ohne Aufruf des Nachweismoduls.

Alle Ergebnisse werden bei jedem Start des Nachweismoduls mit den dann gültigen Ein­wir­kun­gen automatisch neu­be­rech­net und für die nach­zu­weisenden Elemente in der Daten­basis gespeichert.

 

In der nachfolgenden Tabelle ist die Verwendung der Kombinationen in den ver­schie­de­nen Nachweisen dargestellt.

Situation

Tragfähigkeit

EN 1992‑1‑1 

EN 1992‑2 

DIN EN 1993‑2

Ständig & vorüb.

Außergewöhnlich 

Erdbeben

Längsbewehrung

Querbewehrung

Torsionsbewehrung

6.1

6.2

6.3

3.1.6

Elastische Tragfähigkeit 6.2.1

Plastische Tragfähigkeit 6.2

Charakteristisch

(selten)

Robustheitsbewehrung

 

6.1 (110)

 

Häufig

Ermüdung vereinfacht

6.8.6 (2)

 

 

Ermüdung

Beton

Betonstahl

Spannstahl

6.8.7 (1)

6.8.4

6.8.4

NN.3.2

NN.2.1

NN.3.1

 

Situation

Gebrauchstauglichkeit

EN 1992‑1‑1 

EN 1992‑2 

 

Charakteristisch

(selten)

Betondruckspannungen

Betonstahlspannungen

Spannstahlspannungen

 

7.2 (5)

7.2 (5)

7.2 (102)

 

Häufig

Dekompression Klasse XC2‑XS3

Rissbreite, Vorsp. mit Verbund

 

7.3.1

7.3.1

 

Quasi‑ständig

Betondruckspannungen

Rissbreite, Stahlbeton & Vorsp. o.V. 

Verformungen

7.2 (2)

 

7.4

 

7.3.1

 

DIN EN 1992‑2:

Für den Nachweis der Dekompression, der zulässigen Randspannungen und der Rissbreitenbeschränkung stehen spezielle Einwirkungs­kombinationen gemäß Tab. 7.101DE, Fußnote a und b (Straßenbrücken), und Tab. 7.102DE, Fußnote a und b (Eisenbahnbrücken), zur Verfügung.

 

ÖNORM EN 1992‑2:

Für den Nachweis der Dekompression und der Rissbreitenbeschränkung stehen spezielle Einwirkungskombinationen gemäß Tab. 2AT, Fußnote c, zur Verfügung.

Die Brandfall Situation wird für die Ermittlung der Längsbewehrung von Betonstützen im Brandfall nach der Zonenmethode verwendet (siehe EN 1992‑1‑2, Anhang B.2).