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dSigma.Rsk,s, dSigma.Rsk,b
Zulässige charakteristische Spannungsschwingbreite ΔσRsk (N*) der Längsbewehrung und Schubbewehrung bei N* Lastzyklen entsprechend den Wöhlerlinien nach Kapitel 10.8.3 [MN/m²]. Im Dialog wird der Wert nach Tabelle 16 Zeile 1 (Stabquerschnitte) bzw. Zeile 2 (Flächenquerschnitte, Ausgabe 2008), vorgeschlagen. Für die Schubbewehrung wird dabei der Biegerollendurchmesser zu dbr = 4 ds angenommen.
dSigma.Rsk,p
Zulässige charakteristische Spannungsschwingbreite ΔσRsk (N*) des Spannstahls bei N* Lastzyklen entsprechend den Wöhlerlinien nach Kapitel 10.8.3 [MN/m²]. Im Dialog wird der Wert nach Tabelle 17, Zeile 4, vorgeschlagen.
Eta
Erhöhungsfaktor η für die Betonstahlspannung der Längsbewehrung. Er dient zur Berücksichtigung des unterschiedlichen Verbundverhaltens von Beton- und Spannstahl gemäß Kapitel 10.8.2 (3), Gl. (118).
fcd,fat
Betondruckfestigkeit vor Beginn der zyklischen Belastung nach DIN 1045‑1, Kapitel 10.8.4, Gl. (124) [MN/m²]. Im allgemeinen gilt:
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(124) |
mit
\begin{align*}
\beta_{\mathrm{cc}} = e^{0,2 \cdot\left(1-\sqrt{28 / t_{0}}\right)}
\end{align*}
| t0 | Zeitpunkt der Erstbelastung des Betons. |
Im Dialog wird fcd,fat für t0 = 28 und fcd = 0,85 · fck / γc,fat vorgeschlagen.
Vereinfachter Nachweis
Im vereinfachten Nachweis ist gemäß Kapitel 10.8.4 die häufige Kombination mit den für die Gebrauchsnachweise benutzten Verkehrslasten maßgebend. Die Nachweismethode für Beton richtet sich nach Kapitel 10.8.4 (4), die zulässige Spannungsschwingbreite für Stahl wird im Dialog gemäß Kapitel 10.8.4 (2) vorgeschlagen. Für Schubbewehrung wird dieser Wert wie in Tabelle 16 gemindert.
Bemessungsvarianten einschränken
Bei Flächenelementen können die Varianten zur Ermittlung der Schwingbreite auf korrespondierende Sätze von Bemessungsschnittgrößen beschränkt werden. Eine nähere Erläuterung ist im Kapitel „Nachweise gegen Ermüdung > Besonderheit bei Flächentragwerken“ zu finden.