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DIN 1045-1 Bemessung > Eingaben > Querschnittseingaben

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Querschnittsdialog - Ermüdung für die Nachweise nach DIN 1045‑1

 

dSigma.Rsk,s, dSigma.Rsk,b

Zulässige charakteristische Spannungs­schwing­breite ΔσRsk (N*) der Längs­bewehrung und Schub­be­wehrung bei N* Last­zyklen ent­sprechend den Wöhler­linien nach Kapitel 10.8.3 [MN/m²]. Im Dialog wird der Wert nach Tabelle 16 Zeile 1 (Stabquerschnitte) bzw. Zeile 2 (Flächenquerschnitte, Ausgabe 2008), vor­ge­schlagen. Für die Schub­be­wehrung wird dabei der Biege­rollen­durch­messer zu dbr = 4 ds an­ge­nommen.

 

dSigma.Rsk,p

Zulässige charakteristische Spannungs­schwing­breite ΔσRsk (N*) des Spann­stahls bei N* Last­zyklen entsprechend den Wöhler­linien nach Kapitel 10.8.3 [MN/m²]. Im Dialog wird der Wert nach Tabelle 17, Zeile 4, vor­ge­schlagen.

 

Eta

Erhöhungsfaktor η für die Beton­stahl­spannung der Längs­be­wehrung. Er dient zur Be­rück­sich­tigung des unter­schied­lichen Verbund­ver­haltens von Beton- und Spann­stahl gemäß Kapitel 10.8.2 (3), Gl. (118).

 

fcd,fat

Betondruckfestigkeit vor Beginn der zyklischen Belastung nach DIN 1045‑1, Kapitel 10.8.4, Gl. (124) [MN/m²]. Im allgemeinen gilt:

Gleichung 124 nach DIN 1045‑1

(124)

mit

Formel zur Berechnung von ßcc in Gleichung 124 nach DIN 1045‑1

t0 Zeitpunkt der Erstbelastung des Betons.

Im Dialog wird fcd,fat für t0 = 28 und fcd = 0,85 · fck / γc,fat vorgeschlagen.

 

Vereinfachter Nachweis

Im vereinfachten Nachweis ist gemäß Kapitel 10.8.4 die häufige Kombination mit den für die Gebrauchsnachweise benutzten Verkehrslasten maßgebend. Die Nachweismethode für Beton richtet sich nach Kapitel 10.8.4 (4), die zulässige Spannungsschwingbreite für Stahl wird im Dialog gemäß Kapitel 10.8.4 (2) vorgeschlagen. Für Schubbewehrung wird dieser Wert wie in Tabelle 16 gemindert.

 

Bemessungsvarianten einschränken

Bei Flächen­elementen können die Varianten zur Ermittlung der Schwing­breite auf korrespon­die­rende Sätze von Bemes­sungs­schnitt­größen beschränkt werden. Eine nähere Erläuterung ist im Kapitel „Nachweise gegen Ermüdung > Besonderheit bei Flächen­trag­werken“ zu finden.