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DIN 1045-1 Bemessung > Eingaben > Querschnittseingaben

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Die Vorgaben gelten für die Berechnung der Mindestrissbewehrung und den Nachweis der Riss­breite.

Querschnittsdialog - Rissbreiten für die Nachweise nach DIN 1045‑1

 

wk,zul

Rechenwert der Rissbreite nach DIN 1045‑1, Kapitel 11.2.1, Tabelle 18 [mm]. Das Programm schlägt den Tabellenwert vor, der sich aus der gewählten Anforderungsklasse und der Vorspannung des Bauteils ergibt. Nach Freischaltung des Eingabe­feldes kann dieser Wert modifiziert werden.

 

max. ds

Größter vorhandener Stabdurchmesser der Betonstahlbewehrung nach 11.2.2 (6), Gl. (131) [mm].

 

Beiwert Xi1

Der Verbundbeiwert ξ1 nach DIN 1045‑1, Gl. (130), legt fest, in welchem Maße Spann­stahl ge­mäß 11.2.2 (7) auf die Mindest­riss­bewehrung angerechnet werden kann. Er geht ferner in die Berechnung des effektiven Bewehrungsgrads nach Gl. (133) und damit in die direkte Berech­nung der Riss­breite ein. Bei Flächen­elementen ist die Eingabe gesperrt, da hier Spann­stahl generell nicht an­ge­rechnet wird.

 

Festlegung der Betonzugzone

Die Festlegung der Zugbereiche, in denen risseverteilende Mindestbewehrung nach Kapitel 11.2.2 einzulegen ist, kann entweder durch Wahl einer Einwirkungskombination (EK) oder einer Zwangseinwirkung (Biegung, zentrischer Zug) erfolgen.

 

Dickes Bauteil

Gemäß Kapitel 11.2.2 (8) der Ausgabe 2008 darf bei dicken Bauteilen unter zentrischem Zwang die Mindestbewehrung zur Begrenzung der Rissbreite nach Gl. 1(130a) berechnet werden. Damit können sich Einsparungen gegenüber der Berechnung nach Gl. (127) ergeben.

 

Beiwert k

Beiwert zur Berücksichtigung nichtlinear verteilter Betonzugspannungen im Querschnitt nach 11.2.2 (5).

 

Betonalter

Über das Betonalter wird die effektive Beton­zug­festig­keit fct,eff nach 11.2.2 (5) bestimmt, und zwar getrennt für die Berechnung der Mindest­bewehrung und die Berechnung der Rissbreite.

 

Nachweismethode

Der Nachweis der Rissbreite kann entweder durch direkte Berechnung nach Kapitel 11.2.4 der Norm oder vereinfacht durch Begrenzung der Stababstände mit Hilfe der Tabelle 21 erfolgen. Die vereinfachte Methode liefert nach Auffassung von Zilch und Rogge (2002, S. 277) nur bei einlagiger Zugbewehrung mit d1 = 4 cm sichere Ergebnisse. Die Beurteilung dieser Voraussetzungen obliegt dem Anwender.

 

sr,max

Bei der Berechnung der Rissbreite wird der Rissabstand standardmäßig nach Gleichung (137) der Norm ermittelt. Alternativ kann vom Anwender eine Obergrenze für sr,max [mm] vorgegeben werden, um z.B. die Be­son­der­hei­ten der Gleichung (138) oder des Absatzes (8) des Kapitels 11.2.4 zu be­rück­sich­ti­gen.

 

max. s

Größter vorhandener Stababstand der Betonstahlbewehrung für den vereinfachten Nachweis der Rissbreite [mm].