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dSigma.Rsk,s, dSigma.Rsk,b
Zulässige charakteristische Spannungsschwingbreite ΔσRsk (N*) der Längsbewehrung und Schubbewehrung bei N* Lastzyklen entsprechend den Wöhlerlinien nach II‑4.3.7.8 [MN/m²]. Im Dialog wird der Wert nach Tabelle 4.117, Zeile 1, vorgeschlagen. Für die Schubbewehrung wird dabei der Biegerollendurchmesser zu dbr = 4 ds angenommen.
dSigma.Rsk,p
Zulässige charakteristische Spannungsschwingbreite ΔσRsk (N*) des Spannstahls bei N* Lastzyklen entsprechend den Wöhlerlinien nach II‑4.3.7.7 [MN/m²]. Im Dialog wird der Wert nach Tabelle 4.116, Zeile 4, vorgeschlagen.
Lambda.s, Lambda.b, Lambda.p
Korrekturbeiwert λs zur Ermittlung der schadensäquivalenten Schwingbreite Δσs,equ aus der Spannungsschwingbreite Δσs des Stahls gemäß II‑A.106.2 (102)P und II‑A.106.3.1 (101)P für Längsbewehrung, Schubbewehrung und Spannstahl.
Lambda.c
Korrekturbeiwert λc zur Berechnung der schadensäquivalenten Betonspannungen gemäß II‑A.106.3.2 (102) für Eisenbahnbrücken.
Eta
Erhöhungsfaktor η für die Betonstahlspannung der Längsbewehrung. Er dient zur Berücksichtigung des unterschiedlichen Verbundverhaltens von Beton- und Spannstahl gemäß II‑4.3.7.3 (3)P.
fcd,fat
Betondruckfestigkeit vor Beginn der zyklischen Belastung nach II‑4.3.7.4 (101)P und (102)P [MN/m²]. Im allgemeinen gilt:
\begin{align*}
f_{\mathrm{cd,fat}} = \beta_{\mathrm{cc}} (t_{0}) \cdot f_{\mathrm{cd}} \cdot \left(1-\frac{f_{ck}} {250}\right) \\
\end{align*}
mit
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, t0 = Zeitpunkt der Erstbelastung des Betons. |
Im Dialog wird fcd,fat für t0 = 28 und fcd = 0,85 · fck / γc,fat vorgeschlagen.
k0
Bei Stäben und Bemessungsobjekten ist der statisch bestimmte Anteil der Vorspannung abzumindern. Im Dialog wird der Grundwert 0,9 gemäß II‑4.3.7.2 (103) P vorgeschlagen. An Spanngliedkopplungen ist der Grundwert weiter abzumindern.
Vereinfachter Nachweis
Im vereinfachten Nachweis ist gemäß II‑4.3.7.2 (103)P die häufige Kombination mit den für die Gebrauchsnachweise benutzten Verkehrslasten maßgebend. Der Nachweis für Beton richtet sich nach II‑4.3.7.4, die zulässige Spannungsschwingbreite für Stahl wird im Dialog gemäß II‑4.3.7.5 (101) vorgeschlagen. Für Schubbewehrung wird dieser Wert wie in Tabelle 4.117 gemindert.
Bemessungsvarianten einschränken
Bei Flächenelementen können die Varianten zur Ermittlung der Schwingbreite auf korrespondierende Sätze von Bemessungsschnittgrößen beschränkt werden. Eine nähere Erläuterung ist im Abschnitt „Nachweise gegen Ermüdung > Besonderheit bei Flächentragwerken“ zu finden.
Erhöhungsfaktor für die in Qfat definierte zylische Ermüdungseinwirkung, der bei der Berechnung der schadensäquivalenten Schwingbreite Δσs.equ des Betonstahls und Spannstahls berücksichtigt wird. Damit lassen sich z.B. die Vorschriften für den Ermüdungsnachweis von Straßenbrücken nach II‑A.106.2 (101)P anwenden.