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DIN Fachbericht Brückennachweise > Eingaben > Querschnittseingaben

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Die Vorgaben gelten für die Berechnung der Mindest­bewehrung und den Nachweis der Riss­breite.

Querschnittsdialog - Rissbreiten für die Nachweise nach DIN FB 102

 

wk,zul

Rechenwert der Rissbreite nach II‑4.4.0.3 (103), Tabelle 4.118 [mm]. Das Programm schlägt den Tabellenwert vor, der sich aus der gewählten Anforderungsklasse und der Vorspannung des Bauteils ergibt. Nach Freischaltung des Eingabe­feldes kann dieser Wert modifiziert werden.

 

max. ds

Größter vorhandener Stabdurchmesser der Betonstahlbewehrung nach II‑4.4.2.2 (6)* [mm].

 

Beiwert Xi1

Der Verbundbeiwert ξ1 nach FB 102 Gl. (4.197) legt fest, in welchem Maße Spannstahl gemäß II‑4.4.2.2 (7)* auf die Mindest­riss­bewehrung angerechnet werden kann. Er geht ferner in die Be­rech­nung des effektiven Bewehrungsgrads nach Gl. (4.200a) und damit in die direkte Be­rech­nung der Riss­breite ein. Bei Flächenelementen ist die Eingabe gesperrt, da hier Spannstahl generell nicht an­ge­rechnet wird.

 

Festlegung der Betonzugzone

Die Festlegung der Zugbereiche, in denen risseverteilende Mindestbewehrung nach II‑4.4.2.2 einzulegen ist, kann entweder durch Wahl einer Einwirkungskombination (EK) oder einer Zwangs­ein­wirkung (Biegung, zentrischer Zug) erfolgen.

 

Dickes Bauteil

Gemäß Abschnitt II‑4.4.2.2 (9) der Ausgabe 2009 darf bei dicken Bauteilen unter zentrischem Zwang die Mindest­bewehrung zur Begrenzung der Rissbreite nach Gl. (4.197a) berechnet werden. Damit können sich Einsparungen gegenüber der Berechnung nach Gl. (4.194) ergeben.

 

Beiwert k

Beiwert zur Berücksichtigung nichtlinear verteilter Betonzugspannungen im Querschnitt nach II‑4.4.2.2 (5)*.

 

Betonalter

Über das Betonalter wird die effektive Beton­zug­festig­keit fct,eff nach II‑4.4.2.2 (5)* be­stimmt, und zwar getrennt für die Berechnung der Mindest­bewehrung und die Be­rech­nung der Riss­breite.

 

Nachweismethode

Der Nachweis der Rissbreite kann entweder durch direkte Berechnung nach Abschnitt II‑4.4.2.4 oder vereinfacht durch Begrenzung der Stababstände mit Hilfe der Tabelle II‑4.121 erfolgen. Die vereinfachte Methode liefert nach Auffassung von Zilch und Rogge (2002, S. 277) nur bei einlagiger Zugbewehrung mit d1 = 4 cm sichere Ergebnisse. Die Beurteilung dieser Vor­aus­set­zun­gen ob­liegt dem Anwender.

 

sr,max

Bei der Berechnung der Rissbreite wird der Rissabstand standardmäßig nach FB 102 Gl. (4.203) ermittelt. Alternativ kann vom Anwender eine Obergrenze für sr,max [mm] vorgegeben werden, um z.B. die Be­son­der­hei­ten der Gleichung (4.204) zu be­rück­sich­ti­gen.

 

max. s

Größter vorhandener Stababstand der Betonstahlbewehrung für den vereinfachten Nachweis der Rissbreite [mm].