Schaltfläche ElementeigenschaftenSchubquerschnitt

<< Hier Klicken, um das Inhaltsverzeichnis anzuzeigen >>

EN 1992-1-1 Bemessung > Eingaben > Querschnittseingaben

Schaltfläche ElementeigenschaftenSchubquerschnitt

Vorherige Seite   Hauptseite  Nächste Seite Seite drucken

Bei Polygon- und Stahl­beton­ver­bund­quer­schnit­ten werden für die Querkraft- und Torsionsbemessung zusätzliche Quer­schnitts­ab­mes­sun­gen benötigt. Diese werden nachfolgend erläutert. Bei Querschnitten mit interner Vorspannung oder vom Rechteck abweichender Form sollten die vom Programm vorgeschlagenen Abmessungen überprüft werden.

Querschnittsdialog - Schubquerschnitt (Rechteck) für die Nachweise nach EN 1992‑1‑1

 

Breite

Querschnittsbreite bw zur Berechnung der Querkrafttragfähigkeit für Qz [m].

 

Höhe

Querschnittshöhe h zur Berechnung der Querkrafttragfähigkeit für Qy [m].

 

Nutzhöhe

Statisch wirksame Höhe d zur Berechnung der Querkrafttragfähigkeit für Qz [m].

 

Nutzbreite

Statisch wirksame Breite bn zur Berechnung der Querkrafttragfähigkeit für Qy [m].

 

Nom. Breite, Nom. Höhe

Die nominelle Breite bw.nom bzw. hnom Höhe intern vor­ge­spannter Bau­teile gemäß EN 1992‑1‑1, Kapitel 6.2.3 (6), zur Berück­sichtigung der Hüll­rohr­durch­messer bei der Berechnung des Be­mes­sungs­wertes der Quer­trag­fähig­keit VRd,max.

 

Faktor kb, Faktor kd

Faktor zur Berechnung des inneren Hebelarms z aus der Nutzbreite bn bzw. Nutzhöhe d im Nachweis der Quertragfähigkeit für Qy bzw. Qz.

 

Kernquerschnitt Ak = z1 * z2

Abmessungen des Kernquerschnitts für die Berechnung der Torsionsbewehrung [m].

 

tef

Die effektive Wandstärke des Torsionsquerschnitts nach Bild 6.11 [m]. Im Dialog wird der Vorschlagswert für tef gemäß 6.3.2 (1) ermittelt und zusätzlich auf 0,5 · min(Breite, Höhe) nach oben begrenzt.

 

Kastenquerschnitt

Auswahl der für Kastenquerschnitte geltenden Regeln zum Nachweis der Maximaltragfähigkeit nach Kapitel 6.3.2 (4) und erforderlichen Bewehrung nach Kapitel 6.3.2 (5) bei kombinierter Beanspruchung aus Querkraft und Torsion.

 

 

Kreis- und Ringquerschnitt

Wenn auf der Dialogseite Basiswerte die Kreisbemessung nach Bender et al. (2010) für die resultierende Querkraft Qr gewählt wurde, sind die Ersatzquerschnitte für die Schubbemessung in nachfolgendem Dialog zu definieren.

Querschnittsdialog - Schubquerschnitt (Kreis) für die Nachweise nach EN 1992‑1‑1

 

Breite bw

Wirksame Querschnittsbreite bw zur Berechnung der Querkrafttragfähigkeit für Qr = √(Qy² + Qz²). Gemäß Empfehlung des Deutschen Normenausschusses Bauwesen (NABau) soll für die wirksame Breite bw der kleinere Wert der Querschnittsbreite am Schwerpunkt der Stahlzugkräfte und der Beton­druck­kräfte gewählt werden. Das Programm schlägt bei Kreis­quer­schnit­ten für bw die Abmessung des dem Kreis einbeschriebenen Quadrats (D · √2) vor, bei Ring­quer­schnit­ten die doppelte Wandstärke.

 

Nutzhöhe d

Statisch wirksame Höhe d zur Berechnung der Querkrafttragfähigkeit für Qr. Das Programm schlägt d = h – d1 vor, wobei die Höhe zu h = D · √2 gesetzt wird und d1 den Randabstand der äußeren Bewehrungslage angibt.

 

Faktor kd

Faktor zur Berechnung des inneren Hebelarms z aus der Nutzhöhe d im Nachweis für Qr.

 

Wirksamkeitsfaktor

Der Wirksamkeitsfaktor αk ist nach Bender et al. (2010), S. 422, beanspruchungsabhängig (0,715 ≤ αk ≤ 0,785) und kann als Mittelwert zu αk = 0,75 angenommen werden.

 

Wendelneigung

Winkel zwischen Querkraftbewehrung und Bauteilachse. Bei Eingabe einer Neigung von 90° wird von ringförmigen Einzelbügeln ausgegangen.

 

z1, z2, tef

Die Abmessungen z1, z2 des quadratischen Kernquerschnitts und die effektive Wandstärke tef des Torsionskastens werden nach EN 1992‑1‑1, Bild 6.11, definiert. Im Dialog wird der Vorschlagswert für tef mit der Abmessung des dem Kreis einbeschriebenen Quadrats (D · √2) gemäß 6.3.2 (1) ermittelt und zusätzlich auf 0,5 · D · √2 nach oben begrenzt. Die Bemessung für Torsion erfolgt nach Norm für senkrechte Bügel.