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Im nachfolgenden Dialog wird festgelegt, welche Tragfähigkeits‑, Ermüdungs- und Gebrauchsnachweise für den Querschnitt vorgesehen sind. Bei Stahlbetonverbundquerschnitten ist die Auswahl auf die Tragfähigkeitsnachweise beschränkt. In den Berechnungseinstellungen kann diese Auswahl für das gesamte Tragwerk übersteuert werden.

Nachweisauswahl für EN 1992‑2 (Nationale Varianten entsprechend)
Vorspannung des Bauteils
Die Art der Vorspannung kann für jeden Querschnitt getrennt gewählt werden:
| • | Nicht vorgespannt |
Expositionsklasse
Die Nachweisbedingungen für den Dekompressions- und Rissbreitennachweis sind in EN 1992‑2, Tabelle 7.101N, nach Expositionsklassen geordnet. Eine Zuordnung der Bauteile zu Expositionsklassen ist mit Hilfe der Tabelle 4.1 in EN 1992‑1‑1 möglich.
DIN EN 1992‑2: Für die Nachweisbedingungen sind die Tabellen 7.101DE (Straßenbrücken) und 7.102DE (Eisenbahnbrücken) maßgebend. Die Auswahl erfolgt im Dialog Tragwerksart. |
ÖNORM B 1992‑2: Für die Nachweisbedingungen ist Tabelle 2AT maßgebend. |
SS EN 1992‑2: Zusätzlich kann eine Lebensdauerklasse gemäß SS EN 1992‑1‑1, Artikel 10 (EKS 11), zur Festlegung der Rissbreiten nach Tabelle D‑5 und des Sicherheitsfaktors nach Tabelle D‑3 (EKS 11) gewählt werden. |
Robustheit
Dieser Nachweis ermittelt die Mindestbewehrung gegen Versagen ohne Ankündigung (Robustheitsbewehrung) nach EN 1992‑2, Kapitel 6.1 (109), Gleichung (6.101a).
Stahlzugspannungen
Bei Bauteilen mit interner Vorspannung werden neben den Spannungen in der Längsbewehrung auch die Spannstahlspannungen nachgewiesen.
Mindest-Rissbewehrung, Rissbreite
Der Nachweis der Rissbreite erfolgt durch Berechnung nach EN 1992‑1‑1, Kapitel 7.3.4. Dabei wird die endgültige Längsbewehrung als Maximum aus Biegebewehrung, Robustheitsbewehrung und Mindest-Rissbewehrung nach 7.3.2 angesetzt. Letztere wird bei Bedarf automatisch erhöht, um die Rissbreite einzuhalten.