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Die Definition von Brandeinwirkungen für das Nachweisverfahren mit reduziertem Querschnitt nach EN 1995‑1‑2, Kapitel 4.2.2, erfolgt im Querschnittsdialog. Der Nachweis der Querschnittstragfähigkeit wird in den Berechnungseinstellungen aktiviert und erfordert zusätzlich die Definition einer Bemessungssituation für den Brandfall.

Beflammte Ränder
Festlegung der Ränder mit Brandeinwirkung. Dabei zeigt die z‑Achse des Stabes nach unten und die y‑Achse nach rechts. Rundquerschnitte werden allseitig beflammt.
Zeitdauer t
Zeitdauer t der Brandeinwirkung zur Berechnung der ideellen Abbrandtiefe dchar,n nach Gl. (3.2). Gemäß Kapitel 3.4.2 wird von einer ungeschützten Oberfläche während der gesamten Branddauer ausgegangen.
dchar,n = ßn · t |
(3.2) |
Abbrandrate ßn
Bemessungswert der ideellen Abbrandrate nach Kapitel 3.4.2 (2) zur Berechnung der Abbrandtiefe nach Gl. (3.2). Der Wert nach Tabelle 3.1 ist voreingestellt.
Hinweis
Brandeinwirkungen für einen Nachweis nach dem allgemeinen Berechnungsverfahren gemäß EN 1995‑1‑2, Kapitel 4.4, werden auf der Dialogseite „Thermische Berechnung“ eingegeben. Eine Beschreibung hierzu ist im Handbuchabschnitt „Tragwerksanalyse für den Brandfall“ zu finden.