E‑Modul
Elastizitätsmodul [MN/m²].
Hinweis: Der Elastizitätsmodul geht unter anderem in die Spannungs-Dehnungsfunktion nach EN 1992‑1‑1, Gleichung (3.14), und SIA 262, Gleichung (28), ein. Die Funktion besitzt eine Polstelle, die sich bei Abminderung des vorgegebenen Elastizitätsmoduls in den maßgebenden Dehnungsbereich verschieben kann. Daraus resultierende Ergebnisse der nichtlinearen Systemanalyse sowie der Stahlbeton- und Spannbetonnachweise können dann beeinträchtigt werden.
Querdehnzahl
Querdehn- oder auch Poissonzahl ν für Flächen- und Volumenelemente.
G‑Modul
Schubmodul für Stäbe [MN/m²]. Für Flächen- und Volumenelemente ergibt sich der G‑Modul zu G = E / [2·(1 + ν )].
Gamma
Spezifisches Gewicht des Materials [kN/m³]. Dieses wird bei der Lastart Eigenlast sowie bei der dynamischen Tragwerksanalyse zur Ermittlung der Massenmatrix verwendet.
Temperaturausdehnungskoeffizient [1/K].
Der Schalter bewirkt auch in der nichtlinearen Systemanalyse ein linear-elastisches Materialverhalten dieses Querschnitts.
Grundsätzlich können nur Flächen‑, Volumen‑, Polygon‑, Datenbankquerschnitte und Stahlbauprofile einer nichtlinearen Analyse unterworfen werden. Bei allen übrigen Querschnittsarten und bei der Materialart Bauholz wird immer lineares Materialverhalten zugrunde gelegt.
Bei Stäben mit der Materialart Frei sind für eine nichtlineare Systemanalyse zusätzlich deren Festigkeitsgrenzen anzugeben.
Druckfestigkeit
Streckgrenze bei Druckspannungen fy,Druck (positiver Wert) [MN/m²].
Zugfestigkeit
Streckgrenze bei Zugspannungen fy,Zug (positiver Wert) [MN/m²].
Materialmodell, Fließbedingung
Bei Flächen- und Volumenquerschnitten können unterschiedliche Materialmodelle (Schädigung, Plastizität oder kombiniertes Modell) mit zusätzlichen Parametern gewählt werden.
fyk
Charakteristische Streckgrenze [MN/m²].
Bei Stäben mit der Materialart Beton wird immer lineares Materialverhalten zugrunde gelegt.
Materialmodell, Fließbedingung
Bei Flächen- und Volumenquerschnitten können für eine nichtlineare Systemanalyse unterschiedliche Materialmodelle (Schädigung, Plastizität oder kombiniertes Modell) mit zusätzlichen Parametern gewählt werden.
Rohdichte
Rohdichte für Holz [kg/m³].
Nutzungsklasse
Nutzungsklasse für Holznachweise.
Bei den anwenderdefinierten Materialarten CX, CX‑EN‑D und CX‑EN aus Beton werden neben den α‑Werten zusätzliche Betonkennwerte entsprechend DIN 1045‑1, Tabelle 9 bzw. EN 1992‑1‑1, Tabelle 3.1 definiert. Nicht editierbare Größen werden durch lineare Interpolation mit fck in der entsprechenden Tabelle ermittelt.
fck
Charakteristischer Wert der Zylinderdruckfestigkeit des Betons nach 28 Tagen [MN/m²].
alpha bzw. alpha.cc
Beiwert zur Berücksichtigung von Langzeitauswirkungen auf die Betondruckfestigkeit und von ungünstigen Auswirkungen durch die Art der Beanspruchung gemäß DIN 1045‑1, Kapitel 9.1.6 (2) bzw. EN 1992‑1‑1, Kapitel 3.1.6 (1) [‑].
fctm
Mittelwert der zentrischen Zugfestigkeit des Betons [MN/m²].
alpha.ct
Beiwert zur Berücksichtigung von Langzeitauswirkungen auf die Betonzugfestigkeit und von ungünstigen Auswirkungen durch die Art der Beanspruchung gemäß EN 1992‑1‑1, Kapitel 3.1.6 (2) [‑].
Rohdichte
Rohdichte für Leichtbeton [kg/m³].
ke für E‑Modul
Faktor zur Berechnung des Elastizitätsmoduls nach SIA 262, Ziffer 3.1.2.3.3.
Bei der Materialart SCX werden zusätzlich die Betonkennwerte entsprechend SIA 262, Tabelle 3 definiert.
fck
Charakteristischer Wert der Zylinderdruckfestigkeit [MN/m²].
fck,cube
Charakteristischer Wert der Würfeldruckfestigkeit [MN/m²].
fctm
Mittelwert der Betonzugfestigkeit [MN/m²].
Bei dieser Materialart werden zusätzlich die Betonkennwerte entsprechend ÖNORM B 4700, Tabelle 4 definiert.
fcwk
Charakteristische Würfeldruckfestigkeit, Nennfestigkeit der Festigkeitsklasse [MN/m²].
fctm
Mittlere Betonzugfestigkeit [MN/m²].
fctk
Charakteristische Betonzugfestigkeit [MN/m²].
taud
Rechenwert der Schubspannung [MN/m²].
Weitere Eingaben sind im Abschnitt Querschnitt erläutert.