Schaltfläche ElementeigenschaftenBiegung und Längskraft

<< Hier Klicken, um das Inhaltsverzeichnis anzuzeigen >>

Nachrechnungsrichtlinie Brückennachweise > Eingaben > Querschnittseingaben

Schaltfläche ElementeigenschaftenBiegung und Längskraft

Vorherige Seite   Hauptseite  Nächste Seite Seite drucken

Die Einstellungen gelten, sofern nicht abweichend spezifiziert, für alle Nachweise in den Grenz­zu­ständen der Trag­fähig­keit, Ermüdung und Ge­brauchs­tauglich­keit.

Querschnittsdialog - Biegung und Längskraft für Nachweise nach Nachrechnungsrichtlinie

 

Bemessungsmodus

•Standard: Normalmodus zur Bemessung für Biegung mit Normalkraft im gesamten Be­an­spruch­ungs­bereich. Bewehrung wird soweit wie möglich im Zugbereich er­mit­telt.
•Symmetrisch: Bemessung für symmetrische Bewehrung. Im Gegensatz zum Nor­mal­modus werden, wenn eine Bewehrungserhöhung erforderlich ist, alle Beweh­rungs­lagen erhöht.
•Druckglied: Für Druckglieder wird eine symmetrische Bemessung unter Be­rück­sich­ti­gung der Mindestbewehrung nach DIN FB 102, Kapitel 5.4.1.2.1 [DIN EN 1992‑2, Kapitel 9.5.2 (2)], durch­ge­führt.

 

Faktor für as in Querrichtung

Gemäß DIN FB 102, Kapitel 5.4.3.2.1 (2)*P [DIN EN 1992‑2, Kapitel 9.3.1.1 (NA.102)], soll bei Platten die min­der­be­an­spruch­te Richtung mindestens mit 20% der höherbeanspruchten Richtung bewehrt werden. Die Untersuchung erfolgt programmseitig mit den Ergebnissen der Biegebemessung getrennt für die Ober- und Unterseite des Querschnitts. Die Richtung mit der größten Bewehrungsmenge je Querschnittsseite definiert dabei jeweils die Haupt­bewehrungs­richtung. Die Zuweisung der faktorisierten Bewehrung in Querrichtung erfolgt dann über korrespondierende Bewehrungslagen.

 

Reduktionsfaktor der Vorsp. für Robustheit

Für die Anordnung der Robustheitsbewehrung sind die Vorschriften des DIN FB 102, Kapitel 4.3.1.3 (108) [DIN EN 1992‑2, Kapitel 6.1 (110)], maßgebend. Danach soll bei Ermittlung der Zugzone die statisch bestimmte Wirkung der Vorspannung unberücksichtigt bleiben. Da diese bei Flächentragwerken nicht bestimmbar ist, kann ersatzweise die Vorspannung mit einem Reduktionsfaktor abgemindert werden. Die Wahl eines geeigneten Wertes liegt im Ermessen des Anwenders.

 

Bemessung ohne Berücksichtigung vorgegebener Bewehrungsverhältnisse

Falls gewählt, erfolgt eine bei der Bemessung erforderliche Bewehrungserhöhung ohne Berücksichtigung der durch die Grundbewehrung vorgegebenen Bewehrungsverhältnisse.