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dSigma.Rsk,s, dSigma.Rsk,b
Zulässige charakteristische Spannungsschwingbreite ΔσRsk (N*) der Längsbewehrung und Schubbewehrung bei N* Lastzyklen entsprechend den Wöhlerlinien nach DIN FB 102, Kapitel 4.3.7.8 [DIN EN 1992‑2, Kapitel 6.8.4]. Im Dialog wird der Wert nach Tabelle 4.117 [Tabelle 6.3N], Zeile 1, vorgeschlagen. Für die Schubbewehrung wird dabei der Biegerollendurchmesser mit dem vierfachen Stabdurchmesser angenommen.
dSigma.Rsk,p
Zulässige charakteristische Spannungsschwingbreite ΔσRsk (N*) des Spannstahls bei N* Lastzyklen entsprechend den Wöhlerlinien nach DIN FB 102, Kapitel 4.3.7.7 [DIN EN 1992‑2, Kapitel 6.8.4]. Im Dialog wird der Wert nach Tabelle 4.116, Zeile 4 [Tabelle 6.4DE, Zeile 4 für Klasse 1], vorgeschlagen.
Lambda.s, Lambda.b, Lambda.p
Korrekturbeiwert λs zur Ermittlung der schadensäquivalenten Schwingbreite Δσs,equ aus der Spannungsschwingbreite Δσs des Stahls gemäß DIN FB 102, Kapitel A.106.2 (102)P [DIN EN 1992‑2, Kapitel NN.2.1 (102)] für Längsbewehrung, Schubbewehrung und Spannstahl.
Lambda.c
Korrekturbeiwert λc = λc,0·λc,1·λc,2·λc,3·λc,4 zur Berechnung der schadensäquivalenten Betonspannungen gemäß DIN FB 102, Kapitel A.106.3.2 (102) [DIN EN 1992‑2, Kapitel NN.3.2 (102)].
Lambda.c0 berechnen
Bei Wahl dieser Option wird der Beiwert λc,0 nach Gl. (A.106.15) [Gl. (NN.115)] mit der am Nachweisort maßgebenden Dauerspannung σc,perm berechnet und im ausführlichen Nachweisprotokoll dokumentiert. Der vorgenannte Eingabewert ist dann als Produkt λc,1·λc,2·λc,3·λc,4 zu verstehen. Die abschließende Multiplikation mit dem berechneten Wert λc,0 erfolgt automatisch im Nachweis.
Eta
Erhöhungsfaktor η für die Betonstahlspannung der Längsbewehrung. Er dient zur Berücksichtigung des unterschiedlichen Verbundverhaltens von Beton- und Spannstahl gemäß DIN FB 102, Kapitel 4.3.7.3 (3)P, Gl. (4.193) [DIN EN 1992‑2, Kapitel 6.8.2 (2)P, Gl. (6.64)].
fcd,fat
Betondruckfestigkeit vor Beginn der zyklischen Belastung nach DIN FB 102, Kapitel 4.3.7.4 (101)P, Gl. (4.188) [EN 1992‑1‑1, Kapitel 6.8.7 (1), Gl. (6.76)]. Im allgemeinen gilt:
\begin{align*}
f_{\mathrm{cd,fat}} = \beta_{\mathrm{cc}} (t_{0}) \cdot f_{\mathrm{cd}} \cdot \left(1-\frac{f_{ck}} {250}\right) \\
\end{align*}
mit
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, t0 = Zeitpunkt der Erstbelastung des Betons. |
Im Dialog wird fcd,fat für t0 = 28 und fcd = 0,85 · fck / γc,fat vorgeschlagen.
Vereinfachter Nachweis
Im vereinfachten Nachweis ist gemäß DIN FB 102, Kapitel 4.3.7.2 (103) P [DIN EN 1992‑2, Kapitel 6.8.2 (2)], die häufige Kombination mit den für die Gebrauchsnachweise benutzten Verkehrslasten maßgebend. Der Nachweis für Beton richtet sich nach Kapitel 4.3.7.4 [Kapitel 6.8.7 (2)], die zulässige Spannungsschwingbreite für Stahl wird im Dialog gemäß Kapitel 4.3.7.5 (101) [Kapitel 6.8.6 (81)] vorgeschlagen. Für Schubbewehrung wird dieser Wert wie in Tabelle 4.117 [Tabelle 6.3.DE] gemindert.
Bemessungsvarianten einschränken
Bei Flächenelementen können die Varianten zur Ermittlung der Schwingbreite auf korrespondierende Sätze von Bemessungsschnittgrößen beschränkt werden. Eine nähere Erläuterung ist im Abschnitt „Nachweise gegen Ermüdung / Besonderheit bei Flächentragwerken“ zu finden.
Erhöhungsfaktor für die in Qfat definierte zyklische Ermüdungseinwirkung, der bei der Berechnung der schadensäquivalenten Schwingbreite Δσs.equ des Betonstahls und Spannstahls berücksichtigt wird. Damit lassen sich z.B. die Vorschriften für den Ermüdungsnachweis von Straßenbrücken nach DIN FB 102, Kapitel A.106.2 (101) P [DIN EN 1992‑2, Kapitel NN.2.1 (101)] anwenden.
Ohne Bewehrungserhöhung
Normalerweise wird zur Einhaltung der geforderten Schwingbreite bei Bedarf die Bewehrung automatisch erhöht. Mit diesem Schalter lässt sich die Bewehrungserhöhung deaktivieren. Wenn der Nachweis gemäß Berechnungseinstellungen auf Grundlage der vorhandenen Bewehrung zu führen ist, hat der Schalter keine Bedeutung.
Querkraftnachweis
Der Nachweis wird standardmäßig für die Spannungsschwingbreite der Querkraftbewehrung geführt. Bei Spannbetonbauteilen darf in Nachweisstufe 2 der Ermüdungsnachweis unter Vernachlässigung der Querkraftbewehrung auf Grundlage des Hauptzugspannungskriteriums mit den Grenzen gemäß Kapitel 12.7.4.2 Absatz (7) bzw. (8) erbracht werden. Für die Berechnung der Hauptzugspannungen ist grundsätzlich die häufige Kombination maßgebend. Die Prüfung der Anwendungsvoraussetzungen obliegt dem Anwender.
Faktor für P0
Im Nachweis für Beton, Betonstahl und Spannstahl ist bei Stäben und Bemessungsobjekten der statisch bestimmte Anteil P0 der Vorspannung abzumindern. Im Dialog wird der Grundwert 0,9 gemäß DIN FB 102, Kapitel 4.3.7.2 (103) P [DIN EN 1992‑2, Kapitel 6.8.3 (1)P] vorgeschlagen. An Spanngliedkopplungen ist der Grundwert weiter zu reduzieren.
Wenn der Querkraftnachweis mit Hilfe der Hauptzugspannung σ1 geführt wird, ist hierfür nach Kapitel 12.7.4.2 (9) der Richtlinie an Arbeitsfugen mit Spanngliedkopplungen der statisch bestimmte Anteil P0 der Vorspannung mit dem Faktor 0,75 abzumindern. Dieser Faktor ist nach 12.2.2 (5) ebenfalls im Nachweis der Querkrafttragfähigkeit relevant, wenn dieser durch Nachweis der Hauptzugspannungen geführt wird.
Dekompression prüfen
Gemäß DIN FB 102, Kapitel 4.3.7.1 (102), ist der Ermüdungsnachweis für Beton- und Spannstahl ohne Schweißverbindungen oder Kopplungen bei Brücken der Anforderungsklassen A und B in den Bereichen nicht erforderlich, wo Dekompression nach Tabelle 4.118 nachgewiesen wird. In Stufe 2 darf der Nachweis gemäß Kapitel 12.5.3.2 (2) der Richtlinie unter Einhaltung der am Bauwerk festgestellten Betonzugfestigkeit fctk;0,05 geführt werden.
DIN EN 1992‑2, Kapitel 6.8.1 (102):
Die Option ist bei Überbauten für Beton- und Spannstahl ohne Schweißverbindungen und Kopplungen in den Bereichen anwendbar, wo unter der häufigen Kombination Dekompression nachgewiesen wird.