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Polygonquerschnitt

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Polygonquerschnitt
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Die Querschnittsart Polygon eignet sich für nahezu alle Arten der Berechnungen und Nachweise. Insbesondere für die Massivbaunachweise ist diese Querschnittsart zu wählen. Die Geometrie wird durch ein Polygon beschrieben. Dieses muss aus einem einzigen, zusammenhängenden Außenpolygon bestehen. Es können beliebig viele innenliegende Lochpolygone vorhanden sein.

 

A

Anzeige der berechneten Querschnittsfläche [m²].

 

Ix

Torsionsträgheitsmoment [m4].
Vom Programm wird im Hinblick auf die Anwendung im Massiv­bau eine sehr kleine Steifigkeit vor­ge­schlagen. Bei dynamischen Berechnungen führt eine zu kleine Torsions­stei­fig­keit in der Regel zu unerwünschten Eigen­formen (Torsions­schwingungen), so dass ein realistischer Wert an­zu­setzen ist.

 

Ix berechnen

Das Torsionsträgheitsmoment des Polygons wird berechnet und in das Textfeld für Ix ein­ge­tragen.

 

Faktor für Ix

Das Torsionsträgheitsmoment Ix wird mit dem Faktor gewichtet.

 

Iy, Iz, Iyz

Anzeige der berechneten Trägheitsmomente [m4].

 

Iyz in Stabsteifigkeit vernachlässigen

Bei der statischen und dynamischen Berechnung wird Iyz vernachlässigt.

 

EG vermindern

Hierdurch wird die Eigenlast um den Plattenanteil vermindert. Die mittragende Breite wird dabei aus den extremalen Abmessungen an der Ober- oder Unterseite in ho­ri­zon­ta­ler Richtung (y‑Achse) ermittelt. Die Platten­dicke ergibt sich aus der kleineren der beiden Höhen des linken oder rechten Randes des Polygons. Diese Option ist nur für Quer­schnitts­poly­gone in Form eines Platten- bzw. Rand­balkens mit horizontaler Ober- bzw. Unter­seite zulässig. Bei einer dynamischen Analyse wird die Eigenmasse um einen entsprechenden Faktor reduziert.

Querschnittsteil um den mit "EG vermindern" die Eigenlast vermindert wird

 

Bearbeiten...

Die graphische Bearbeitung der Querschnittsgeometrie erfolgt in einem eigenen Fenster. Der Querschnitt wird mit Rand- und Lochlinien definiert.

Interne Speicherung der Rand- und Lochlinien eines Querschnittspolygons

Die interne Speicherung geschieht durch ein Polygon, das nach der Umfahrungsmethode berechnet wird. Die Anzahl der Polygonpunkte ist auf 999 begrenzt.

Die Rand- und Lochpunkte werden automatisch so nummeriert, dass der am weitesten links liegende Punkt die Nummer 1 erhält. Kommen hierfür mehrere Punkte in Betracht, wird von diesen derjenige mit dem kleinsten z‑Wert gewählt.

Wenn die Polygonpunkte in der Datenbasis eingegeben wurden, bleibt die dort fest­ge­leg­te Punkt­folge auch in der graphischen Darstellung erhalten, solange das Polygon nicht modifiziert wird.

 

Bewehrung...

Eigenschaften jeder Bewehrungslage der markierten Querschnitte.

 

Querschnittsklasse

Bei Polygon- und Datenbankquerschnitten aus Baustahl nach EN 10025‑2 oder der Materialart Stahl erfolgt die Einstufung in die Querschnittsklasse gemäß EN 1993, Tab. 5.2 durch den Anwender.

 

Abfrage: Die Größen für die Bemessung erneuern?

Nach einer Änderung der Form des Polygons oder der Lage der Bewehrung werden nach Bestätigung folgende Quer­schnitts­eigen­schaften erneuert.

•Querschnittsabmessungen für die Schub- und Torsionsbemessung
•Vollquerschnittsfläche Av für Spannungsnachweise im Brückenbau

 

 

Siehe auch